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Ratgeber Asthma

Informationen für Betroffene und Angehörige

Asthma-Therapie

Die Asthmatherapie wird je nach Schwere der Erkrankung mit unterschiedlichen Präparaten in abgestufter Dosierung durchgeführt. Dazu wird Asthma in vier Stufen bzw. Schweregrade eingeteilt:

Stufe 1 Zeitweiliges, leichtes Asthma (intermittierend)
Stufe 2 Anhaltendes, leichtes Asthma (geringgradig persistierend)
Stufe 3 Anhaltendes, mittelschweres Asthma (mittelgradig persistierend)
Stufe 4 Anhaltendes, schweres Asthma (schwergradig persistierend)

Wirkstoffe in der Asthmabehandlung

  • Glukokortikoide (z. B. Budesonid, Beclomethason, Fluticason etc.)
  • Mastzellstabilisatoren (insbesondere Cromone)
  • Leukotrienantagonisten (z. B. Montelukast)
  • Beta-2-Sympathomimetika (z. B. Salbutamol, Formoterol)
  • PDE-Hemmer (Theophyllin-Präparate)
  • Anticholinergika (z. B. Ipratropiumbromid, Tiotropiumbromid, Oxitropiumbromid)

Diese Wirkstoffe werden bei Asthma als Dauermedikation (sog. Controller) bzw. Bedarfsmedikation (sog. Reliever) eingesetzt. Letztere – meist Medikamente mit schnell wirksamen Beta-2-Sympathomimetika (z. B. Fenoterol oder Terbutalin) – können ggf. zusätzlich inhaliert werden, z. B. bei einem drohenden Asthmaanfall.

Nichtmedikamentöse, therapieunterstützende Maßnahmen

  • Asthmaschulung
  • Körperliches Training
  • Atemgymnastik
  • Maßnahmen zur Stress- oder Angstbewältigung
  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht
  • Rauchentwöhnung bei Rauchern etc.

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  • Die Tropfenbande 10.08.2008
    Das reich illustrierte Aufklärungsbuch „Die Tropfenbande“ für Kinder ab 7 Jahre thematisiert die chronischen Erkrankungen Krebs, Neurodermitis, Fehlsichtigkeit, Allergie (Heuschnupfen/Asthma) und Epilepsie im Kindesalter. Die spannend erzählte Geschichte berichtet von fünf Kindern. Sie sind von jeweils einer dieser Erkrankungen betroffen, lernen sich im Krankenhaus kennen und retten als Tropfenbande gemeinsam einen kleinen Hund. Während ihres Abenteuers erklären sich die Kinder gegenseitig ihre Erkrankungen in ihrer eigenen Sprache.