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Ratgeber Asthma

Informationen für Betroffene und Angehörige

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale – kurz: Asthma – ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Das Wort „Asthma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Atemnot – eines der Hauptsymptome dieser Erkrankung. Meist leiden Asthmatiker zudem unter Husten und Kurzatmigkeit. Asthma ist eine der häufigsten chronischen Krankheiten. Laut Erhebungen des Robert Koch-Instituts ist in Deutschland etwa jedes zehnte Kind an Asthma erkrankt. Erwachsene hingegen sind mit einer Prävalenz von rund 5 % deutlich weniger betroffen.

Die Atmung

Die Lunge besteht aus zwei Flügeln, die rechts bzw. links hinter den Rippen im Brustkorb liegen. Sie ist unser wichtigstes Atmungsorgan. Nur hier kann der Sauerstoff, den wir einatmen, ins Blut abgegeben werden. Dieser sog. Gasaustausch wird in den Lungenbläschen (Alveolen) vollzogen. Um dorthin zu gelangen, muss die Atemluft zunächst die Luftröhre passieren. Dann wird sie über die zwei Hauptbronchien, in die sich die Luftröhre am Ende verzweigt, in den linken bzw. rechten Lungenflügel geleitet. Die Bronchien teilen und verjüngen sich in den Lungenflügeln weiter und bilden ein verästeltes Netz, das den Ästen und Zweigen eines Baumes gleicht. An den feinsten Verzweigungen – den Bronchiolen – befinden sich die Lungenbläschen. Sie sind von kapillaren Blutgefäßen umgeben, in die der Sauerstoff eindringen kann. Verbrauchte Luft (Kohlendioxid) gelangt auf dem umgekehrten Weg zurück in die Lungenbläschen, um dann ausgeatmet zu werden. Damit dies funktioniert, muss die Luft das Bronchialsystem ungehindert passieren können.

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